Warten

21.11.

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Bin weder im Krankenhaus. Bekomme meine Kurzatmigkeit nicht in den Griff. Sehr wahrscheinlich liegt es an dem Wasser in meiner Lunge. Und jetzt sollen die hier mal was machen, aber zackig. Bloß mit dem zackig ist das so eine Sache. Ich hab hier erst mal 4 Stunden auf den Arzt gewartet. Jetzt sind die nächsten 2 Stunden vergangen, in denen ich wenigstens mit Mittagsessen beschäftigt war. Wobei der Verdauungsteil den größeren Anteil hat, logo.
Jetzt geht das Warten weiter. Es wurden mir lauter Untersuchungen angekündigt, aber nicht wann.
Ääätzend!!

Okay, nochmal ne Stunde später, in der ich wenigstens Besuch von einer guten Freundin aus mittlerweile Chicago bekam, geht’s los. Ultraschall der Lunge. Uii, da ist ja gar nicht so viel Wasser. Mmmm. Naja, weitere Untersuchungen morgen abwarten.
Wieder zururück ins Zimmer, mein Besuch ist noch da, Hurra.
5 Minuten später kommen zwei Ärztinnen, um die Bluttransfusion anzulegen.
Die würgen sich ganz schön einen ab, um meinen Port benutzen zu können. Da muss sogar der Oberarzt Hand anlegen. Aber irgendwann klappts. Und meine Freundin aus den Staaten hat ne gute Show bekommen.

Bitte schön gern geschehen.

Das soziale Leben

findet ja in gewissem Sinne auch in einem Krankenhaus statt.

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Da gibt es die Normalos, die Verrückten, die nur Kranken, die auch Kranken, die Arbeitsbienen, die Königinnen, die noch Kranken, die schon wieder Kranken.

Und das  in allen Altersstufen, wobei ich mit meinen 47 immer zu den jüngeren zähle.
Da ich mich wie im normalen Leben von solchen sozialen Verbindungen zurückzuhalten versuche, bekomme ich auch nur wenig mit, Ich bin mir aber sicher, dass hier mehr läuft, als auf den erten Blickk so scheint. Und evtl. später in der Kur oder Reha fortgesetzt wird.

Naja, jeder nach seinem gusto.